Stadtbad Lichtenberg
Stadtbad Lichtenberg

Chronik eines vergessenen Highlights

Die Anfänge

Die ersten Überlegungen zum Bau erfolgten schon vor dem ersten Weltkrieg. Als die Gemeinde Lichtenberg 1907 das Stadtrecht erhielt, plante der damalige Bürgermeister Oskar Ziethen bereits eine sog. "Volksbadeanstalt" zu errichten.

Die ersten Planungen sahen ein Schwimmbad auf dem Grundstück Gürtelstraße 26/Ecke Wiesenweg vor. Im Gespräch war ein reiner minimalistischer Zweckbau mit einer Schwimmhalle.

Als jedoch 1914 das Stadtbad Neukölln mit zwei Schwimmhallen (je eine getrennte für Männer und Frauen) eröffnete, sah man im Lichtenberger Magistrat die Notwendigkeit, das Projekt komplett zu überarben. Dabei lehnte man sich bei den Planungen eng an das Neuköllner Vorbild an. Sowohl, was die räumlichen Gegebenheiten, als auch die architektonischen Ausführungen anbelangte.

Für den Bau war der nördliche Teil des Grundstücks für das Sportstadion an der Herzbergstraße (hinter dem heutigen Corvus-Haus, ehem AGA-Werke) vorgesehen.

Jedoch verhinderte der Ausbruch des 1. Weltkrieges eine Umsetzung dieser Pläne. Realisiert wurde zunächst daher nur der Bau des Stadions, dessen Baubeginn im Jahr 1914 war. Fertig gestellt wurde der Bau im Frühjahr 1919.

Gleichzeitig wurde nach einem geeigneten Grundstück für das zukünftige "Volksbad" gesucht.

Nachdem Anfang 1919 ein passendes Grundstück in der Atzpodienstraße 5/7 und Hubertusstraße 47/49 durch die Lichtenberger Terraingesellschaft im Auftrag des Lichtenberger Magistrats erworben wurde, konnten die weiteren Planungen konkretisiert werden.

So erarbeiteten am 10.04.1919 der Stadtälteste Max Glaschke und der Stadtbaurat Johannes Uhlig eine Planungsvorlage unter DS 134/1919 zum Bau einer "Städtischen Volksbadeanstalt", die in der Stadtverordnetenversammlung vom 17.04.1919 beschlossen wurde.

Im Juni 1919 wurde die Genehmigung zum Bau des Stadtbades erteilt.

Durch diese schnelle Beschlußlage sollte das neu aufgelegte "Notstandsprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft" genutzt werden.

Die am 17.04.1919 eingereichte Planungsvorlage war allerdings schon wieder überholt, da in der Nachkriegszeit die Baukosten von ca. 20,- Mark/cbm auf etwa 80,- Mark/cbm gestiegen waren! Trotzdem wurde an dem Projekt festgehalten.

So wurde 1919 mit dem Bau des Fundamentes und der Unterkellerung für das Gebäude begonnen.

Erste Unterbrechung 1920

Durch das Gesetz zur Schaffung der Einheitsgemeinde von Groß-Berlin wurden die damaligen selbständigen Nachbarstädte Berlins eingemeindet. Damit verbunden war ein weitreichender Verlust ihrer Kompetenzen, insbesondere der Finanzhoheit.

Für das Projekt der Volksbadeanstalt bedeutete dies, daß nun die nächsthöhere Behörde, der Magistrat von Berlin, zu entscheiden hatte.

1921 wurde in Lichtenberg ein neues Bezirksamt gewählt. Bürgermeister wurde der Stadtrat John und als Stadtbaurat wurde Dr. Ing. Rudolf Gleye gewählt.

Weiterplanung 1921

Die Pläne von 1919 wurden im Dezember 1921 von der Stadtbauverwaltung Lichtenberg wieder "aus der Versenkung" geholt und gerinfügig weiterbearbeitet.

Das wirtschaftliche Klima ist für Großprojekte nicht günstig. Alles leidet unter einer großen Teuerung und die Bezirke unter der Mittelkürzung durch den Magistrat von Berlin.

Zudem waren in dieser Zeit Bau- und Heizmaterialien äußerst knapp.

Im Entwurf des Lichtenberger Haushaltsplanes von 1922 wurde eine Summe von 4.000.000,- Mark für den "Bau einer Volksbadeanstalt zwischen Hubertusstraße und Atzpodienstraße, 2. Baurate zur Fertigstellung des Rohbaus" eingestellt.

Jedoch wurden diese Mittel zum damaligen Zeitpunkt nicht bewilligt.

Zweite Unterbrechung

In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde Berlin heftig von der Inflation geschüttelt. Die Preise galoppierten in schwindelerregende Höhen und so mußten viele private und kommunale Projekte zum Erliegen kommen.

Dies betraf natürlich auch die Lichtenberger "Volksbadeanstalt".

Um der Inflation einigermaßen begegnen zu können, wurde das Schwimmbadprogramm des Magistrats durch Typenentwürfe verbilligt und damit in der Durchführung beschleunigt.

Daher wurden einzelne Sonderentwürfe der auf der Warteliste stehenden Bezirke nicht mehr berücksichtigt.

Die Dringlichkeit eines Hallenbades für Lichtenberg verschärfte sich schlagartig, nachdem das Hauptgesundheitsamt nachgewiesen hatte, daß "eine Verantwortung für die Gesundheit der Badenden in den städtischen Flußbadeanstalten nicht mehr getragen werden kann".

Durch den gesteigerten Schiffsverkehr, das Einmünden zahlreicher Notauslässe der Kanalisation in die Spree sowie industrielle Gewässerverschmutzung stellte das Flußwasser eine ernsthafte Bedrohung der Gesundheit der Badenden dar.

Diese Tatsache veranlaßte das Hauptgesundheitsamt, die Flußbadeanstalten schließen zu lassen.

Weiterhin wurde als Ausgleich vom Magistrat die beschleunigte Fertigstellung der in Mitte und Lichtenberg vorgesehenen Hallenschwimmbäder beschlossen.

Weiterplanung 1925

Der Archtekt und Magistratsbaurat Dr. Otto Weis übernahm zusammen mit dem Stadtbaurat Dr.-Ing. Rudolf Gleye in dieser Phase die Entwurfsarbeit für das Ausführungsprojekt. Sie beinhaltete eine neue architektonische Gestaltung sowie eine Straffung der inneren Erschließung.

Die Leitung der Baufertigstellung von Ende 1925 bis zur Eröffnung am 02.02.1928 lag in den Händen des Lichtenberger Stadtrats Preindl.

Aus der vorhergehenden Planungsphase von 1919-1921 wurden alle generellen funktionalen und grundrißlichen Dispositionen übernommen.

Sie wurden jedoch den neuen Gegebenheiten angepaßt.

Ab Juli 1925 wurden in rascher Folge die Ausführungspläne lt. Planungsliste aufgestellt.

Bei den eigentlichen Ausführungsplänen im Maßstab 1:50 und den dazugehörigen Detailplänen zeigen der Architekt und seine Mannschaft ihre Gestaltungskraft und gehen auf die stilistischen Tendenzen jener Zeit ein.

Als Ergebnis entstand ein kubistisch-expressionistischer Stil, der zudem vom damals vorherrschenden Bauhaus beeinflußt wird.

Als gesichert kann gelten, daß sich die Mannschaft um Dr. Otto Weis bei der Anpassung der Planung eng mit dem damaligen Stadtbaurat Ludwig Hoffmann (1898-1926), dem "Bäderpapst" von Berlin, konsultierte. Seine Ratschläge bei der Umsetzung der Planung waren höchst willkommen.

Die Vorgaben der "Deutschen Gesellschaft für Volksbäder" (z.B. Trennung des Sanitär- vom Badebereich) konnte aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht mehr umgesetzt werden.

Als 1926 dann der Stadtbaurat Dr. Rudolf Gleye verstarb, übernahm der Archtekt Dr. Otto Weiß die alleinige Verantwortung für die Weiterführung der Planungen.

Baugeschichte

Für den Bauablauf kann man folgende Daten und Aktivitäten als gesichert ansehen:

 

August   1919 Beginn mit dem Bau. Fertigstellung der Fundamante und des

                     Kellermauerwerkes.

Sommer 1925 Ausschreibung der Ausführungspläne im Hochbauamt Lichtenberg,

                     sowie Angebotseinholung

             1926 Beginn bzw. Wiederaufnahme der Rohbauarbeiten

                     Vereinfachung der expressionistischen Planung des Innenausbaus

                     aufgrund der Kostensituation durch das Hochbauamt Lichtenberg

                     Planung durch die Fachfirmen für die Installationen und Bädertechnik

                     Stahlbauplanung und Ausführung der Schwimmbadtechnik

             1927 Abschluß des Rohbaus und Ausführung des Innenausbaus bzgl der 

                     haustechnischen Installationen, der Bädertechnik sowie der  

                     ornamentalen Arbeiten an den Innenfassaden

 

   02.02.1928 Eröffnung des Stadtbades Lichtenberg

Baubeschreibung

In der "Deutschen Bauzeitung" von 1929 wird der Aufbau des Stadtbades sehr anschaulich beschrieben und auch bebildert, so daß man sich einen guten Eindruck vom Originalzustand machen kann

Deutsche Bauzeitung 1929, 1. Halbjahr Januar bis Juni
In dieser Ausgabe stellt der Stadtrat Preindl das am 02.02.1928 eröffnete "Städtische Volksbad in Berlin - Lichtenberg" vor.
Deutsche Bauzeitung 1929.pdf
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Beschreibung des Gebäudes

Der dreigliedrige Baukörper steht in Ost-West-Richtung zwischen der Atzpodienstraße und der Hubertusstraße unmittelbar neben dem Oskar-Ziethen-Krankenhaus. Er wird von einem um 3 Lichthöfe gelagerten Mitteltrakt (für die Wannen-, Brause-,  medizinischen und Luftbäder), sowie den beiden Flügeln mit den Schwimmhallen gebildet.

Der westliche Flügel nimmt die große Halle mit einem 25-Meter-Becken und der östliche Flügel die kleine Halle mit einem 20-Meter-Becken auf.

An den östlichen Flügel schließt sich noch das sog. "Beamtenwohnhaus" an, in dem das leitende Badpersonal wohnte.

Die Fassaden der Lichthöfe sind mit ockerfarbenen Klinkern verkleidet. Die Außenfassaden sind mit grauem Putz ausgeführt (kein Original). Über den ursprünglichen Putz ist jedoch nichts bekannt.

Zum dreitürigen Haupteingang führt eine Freitreppe hinauf.

Über dem Eingang, zwischen den Fenstern des Obergeschosses, gibt es in frakturähnlichem Stil den Schriftzug "Stadtbad Lichtenberg" und symmetrisch mittig vier grob dargestellte Springerfiguren, die der Bildhauer Ludwig Isenbeck schuf.

Das Stadtbad betrat man durch diesen Haupteingang im Erdgeschoss. Das Foyer, ein sogenanntes Attikageschoß, war mit einem Kassenbereich und geschwungenen Treppen einladend gestaltet. Durch die bodengroßen Fenster sah man im mittleren Lichthof die von Karl Trumpf um 1919 geschaffene Plastik "Ruhendes Mädchen mit Badekappe". Die mit gusseisernen Geländern geschmückten Treppen verbinden alle Etagen des Hauses. Für alte und kranke Besucher gab es einen Aufzug.

Zu den Hallen kommt man durch einen Vorraum, in dem man die Straßenbekleidung (Schuhe, Mäntel oder Jacken) ablegte.

Die große Schwimmhalle war mit türkisfarbenen Fliesen gegliedert und geschmückt, die kleine Schwimmhalle mit braun- und erdfarbenen Fliesen. Die Becken waren mit rautenförmigen Kacheln, die den Farbton der jeweiligen Halle aufnahmen,ausgekleidet. Der geneigte Boden der Wasserbecken reicht von etwa 50 Zentimeter bis zu zirka 3,50 Meter Wassertiefe. Beiderseits an den Schmalseiten (Südseite), an denen sich auch die Duschräume befanden, führten Treppen in den Flachbereich. Bei einer Länge von 5 Metern trennte eine lederummantelte Kette den Nichtschwimmer- vom Schwimmerbereich. Für die Schwimmer gab es im Tiefwasserbereich seitwärts Ausstiegsleitern, von denen auch die Sprunggelegenheiten erreicht werden konnten. Bei normaler Benutzung waren dies feste kleine Startblöcke. Für Sprungübungen oder Wettkämpfe konnten Ein-Meter-Sprungbretter heruntergelassen werden, die bei Nichtgebrauch senkrecht am Galeriegeländer befestigt waren. Ein auf Metallrohren ruhender Drei-Meter-Turm stand in der Mitte an der tiefen Wasserseite.

Die zahlreichen Umkleidemöglichkeiten verteilten sich auf den Erdgeschossbereich und auf den Galeriebereich. Die bequemeren Kabinen waren von der Rückseite durch den sog. Stiefelgang zu betreten. An der Front der Kabine befand sich ein Schiefertäfelchen, auf das die Angestellten die Zeit des Eintritts notierten, da der normale Aufenthalt auf eine Stunde begrenzt war. Nach vorn, zum Badebereich verließ man die Kabinen und musste, wie heute auch üblich, vor dem Betreten des Schwimmbeckens eine Körperreinigung ohne Badebekleidung vornehmen; die Badefrauen kontrollierten dies stichprobenartig.

An der Südseite der beiden Hallen auf der Galerie gab es einen offenen Umkleidebereich mit kleinen Spinden, die durch Vereine oder Schüler zu benutzen waren.

Über den Umkleideräumen der großen Halle befindet sich ein Turnsaal.

Im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß des Mittelbaus war in der Rückfront die Dusch- und Wannenabteilung untergebracht.

Hier konnten Menschen, die zuhause kein WC oder Bad in der Wohnung hatten, für wenig Geld die Körperreinigung durchführen.

Zusammen mit der Eintrittskarte wurden dazu kleine Seifenstückchen erworben.

Im Erdgeschoß dieses Gebäudetraktes befanden sich 48 Duschkabinen. Sie waren durch die Eingänge links und rechts neben den Treppenaufgängen zu erreichen. In den Gängen zu den Duschen waren die Garderoben untergebracht.

Im ersten Obergeschoß des Baukörpers befanden sich 68 Wannenbäder, kleine Räume mit je einer Emaillebadewanne darin.

Im gleichen Geschoss erreichte man über einen Aufgang die Galerie über den Schwimmbecken. Hier gab es neben den schon genannten Umkleidemöglichkeiten auch eine kleine Tribüne für Zuschauer bei Wettkämpfen.

Im 2. Obergeschoß des Baukörpers befindet sich die Sauna für Dampf-,Warmluft- und Heißluftbäder mit den entsprechenden Duschen und Tauchbecken.

Im vorderen Gebäuderiegel befindet sich die Abteilung für die medizinischen Wasseranwendungen.

Das Dachgeschoß ist als Sonnendeck mit Umkleidemöglichkeiten ausgeführt. Man kann es über die Galerien der Hallen sowie über das zentrale Treppenhaus erreichen.

Die beiden Flügel mit den Schwimmhallen sind mit Walmdächern abgeschlossen.

Rückwärtig, auf dem südlichen Teil des Grundstücks, befindet sich der Witschaftshof.

Die Trennung zum Nachbargrundstück erfolgt durch eine Brandmauer.

Im Untergeschoß des Mitteltraktes wurden straßenseitig (Nordseite) Räume für den Friseur (ab 1931), das Wäschelager sowie eine Flickstube untergebracht.

 


 

 




Nutzung des Bades bis 1945

Am 01.02.1928 titelte die Berliner Morgenpost: " Berlins modernstes Bad in Lichtenberg.- nach 9jähriger Bauzeit fertig".

 

Dieses Bad soll kein Sportbad, sondern ein Volksbad sein. Darum gibt es Wannen- und Brausebäder. Die sportlichen Belange sind berücksichtigt worden. Die medizinische Abteilung fehlt nicht. Prächtige Liegeräume, ein Sonnenbad sorgen für Bequemlichkeit und Erholung.

 

Zur technischen Ausstattung gehört eine große Umwälzanlage, die es ermöglicht, innerhalb von 10 Stunden das Wasser in den Becken komplett zu erneuern und zu desinfizieren.

 

Die sozialpolitisch- und hygienische Bedeutung des Bades wird durch folgende (Werbe)Anzeige aus dem Bezirk deutlich:

" Männerschwimmhalle, Frauenschwimmhalle, Familienbad, Kuranstalt, Luft- und Sonnenbad, 74 Wannenbäder und 48 Brausebäder, geöffnet werktäglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr." Und weiter:

"Medizinische Kuranstalt: unter Ordination eines Facharztes, Beratung kostenlos Montag bis Donnerstag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Russich-römisch-irische Bäder, Wasserkuren und Heilbäder aller Art, elektrische Voll- und Teillichtbäder, Heißluft- und Dampfbehandlungen, Sonnenbäder und Fangopackungen."

 

Am 06.02.1928 erfolgte die Inbetriebnahme der Schwimm- und Reinigungsbäder und am 13.02.1928 die der medizinischen Abteilung.

Der starke Besuch in den Jahren 1928 und 1929 hat bewiesen, wie groß das Bedürfnis für die Eröffnung eines Hallenbades im Verwaltungsbezirk war.

Untermauert wird die Bedeutung durch folgende Zahlen aus dem ersten Betriebsjahr vom 01.04.1928 bis 30.03.1929 :

 

311.004 Schwimmbäder, 95.960 Wannenbäder, 41.104 Brausebäder und 16.691 Heilbäder.

 

Damit lag die Nutzung schon von Anfang an über dem Berliner Durchschnitt und nahm in den Folgejahren sogar noch zu.

 

Der Badebetrieb konnte sogar in den Kriegsjahren fortgesetzt werden.

1943 jedoch wurde das Dach der großen Halle und das große Oberlichtfenster an ihrer Nordseite durch Sprengbomben stark beschädigt. Weiterhin wurden durch die Druckwellen große Glasschäden am gesamten Gebäude verursacht.

Das Bad mußte daraufhin geschlossen werden.

Die im Krieg zerstörte und danach notdürftig wieder aufgebaute Nordwestseite des Stadtbades

Quelle: Stadtbad Lichtenberg - Denkmalpflegerisches Gutachten Dr. Helmut Maier 

            1992

            Badeanstalten - Historischer Rückblick von Günter Bohm und

            Verwaltungsbericht Lichtenberg für die Zeit 01.04.1931-31.03.1936, Heft 25,

            Berlin, 1937

Nutzung des Bades nach 1945

Schulschwimmen 1950

Im Spätsommer 1945 wurde auf Befehl der SMAD die Nutzung der Wannen- und Brausabteilung wieder stundenweise aufgenommen. Wegen der unzureichenden Versorgung mit Warmwasser durch das Heizhaus im benachbarten Oskar-Ziethen-Krankenhaus war jedoch an einen geregelten Betrieb nicht zu denken.

Die große Halle war aufgrund der Kriegsschäden immer noch nicht nutzbar, so daß der Betrieb komplett über die kleine Halle abgewickelt werden mußte.

1948 plante die SMAD die kleine Schwimmhalle für einige Zeit als Lager für Kohlen und Kartoffeln zu verwenden. Dies hätte das Aus für das Bad bedeutet.  Dem hohen persönlichen Einsatz des damaligen Personals ist es zu verdanken, daß es nicht dazu kam.

Nach und nach wurden dann die Kriegsschäden notdürftig repariert, so daß neben der Nutzung der Wannen- und Brausebäder auch wieder ein Schwimmbetrieb eingerichtet werden konnte.

1953 konnte dann auch die große Halle wieder eröffnet werden.

Ab 1948 ließen die sowjetischen Behörden die Gründung von Betriebssportgemeinschaften wieder zu und es entstand die BSG "Medizin Lichtenberg" mit ihrer Schwimmsektion, die das Stadtbad Lichtenberg als Trainings- und Wettkampfstätte benutzte. Viele weitere Vereine folgten, wie z.B. "Lichtenberg 47" (später Ostring),  "Neptun", SC "Dynamo"u.a.

In den beiden Hallen fand dann jahrelang der in der DDR obligatorische Schwimmunterricht statt. Die Schüler kamen aus den Stadtbezirken Lichtenberg, Friedrichshain, ja sogar aus Köpenick. Neben dem organiserten Vereinssport wurden auch Rettungsschwimmer ausgebildet. Weitere Sportabteilungen, beispielsweise Wasserball oder Turmspringen wurden gegründet und die Jugendlichen trainierten in den Hallen erfolgreich. (Die Knaben der BSG Medizin Lichtenberg, Sektion Wasserball, wurden 1957 Berliner Meister der Betriebssportgemeinschaften.)

Weiterhin gab es im Stadtbad auch Schwimmkurse für Erwachsene. Ebenso Durchgänge für Versehrte, Blinde, Gehörlose. Auch Wassergymnastik für Schwangere und Mutter-Kind-Kurse (auch Babyschwimmen) waren im Angebot genauso wie therapeutisches Schwimmen.

Bis Anfang der 70er Jahre gab es in den Ost-Berliner Bezirken nur Schwimmhallen in Lichtenberg, Prenzlauer Berg (Stadtbad Oderberger Straße)  und Mitte (Gartenstraße). Das Friesenstadion im Volkspark Friedrichshain erhielt eine mobile Überdachung, um es ebenfalls ganzjährig nutzen zu können.

Im Zuge der Errichtung kompletter Neubauviertel in den östlichen Stadtbezirken, mit dem Bau neuer lichtdurchfluteter Schwimmhallen, verlor das Hubertusbad seine Bedeutung als "Volksbadeanstalt" (die Wannen- und Brausebäder wurden nicht mehr benötigt, da die Neubauwohnungen über diese verfügten).

1964 erfolgte eine ausführliche Untersuchung der beiden Becken. Der bautechnische Untersuchungsbefund wurde am 05.01.1965 vorgelegt und beinhaltete bereits große, aber noch keine statisch relevanten Mängel an den Becken.

Im Ergebnis der Beratung zu den Sanierungsarbeiten wurde im Januar 1965 eine Baugenehmigung zur kompletten Überholung der kleinen Halle erteilt.

Gleichzeitig wurden die Becken der beiden Hallen saniert und neue, standardisierte Fliesen sowohl in den Becken, als auch in den Hallenböden (rutschfest) verlegt.

Leider wurde die große Halle nach der behelfsmäßigen Instandsetzung in den 50er Jahren bis auf das Becken nicht noch einmal saniert.

1970 wurde der Schlossereibetrieb Volkmann mit dem Ausbau der großen Hallenfenster an der Nordseite sowie mit dem Austausch der Eingangstüren (Holz gegen Aluminium) beauftragt.

Eine letzte malermäßige Instandsetzung der kleinen Halle erfolgte 1984.

1986 wurden anläßlich der bevorstehenden 750-Jahr-Feier Berlins durch den Magistrat von (Ost) Berlin Planungen für eine umfassende Modernisierung des Stadtbades Lichtenberg bewilligt. Die entsprechenden Gelder für die Modernisierung wurden dann auch tatsächlich in den Finanzhaushalt der Stadt eingestellt.

Jedoch verhinderte eine nachträgliche Beseitigung von Baumängeln am 1987 fertiggestellten Stadtbad Mitte (das Dach mußte nochmals komplett neu errichtet werden) den Baubeginn. Die Gelder, die für das Stadtbad Lichtenberg eingeplant waren, mußten nun für die Beseitigung des Baupfuschs am Stadtbad Mitte verwendet werden. 

Für eine erneute Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel fehlten dann letztendlich auch die entsprechenden Ressourcen. So unterblieben die geplanten Arbeiten.

Die entsprechenden Planungsunterlagen für diese Modernisierung befinden sich im Besitz des Fördervereins Stadtbad Lichtenberg e.V.

Durch die mangelnde vorbeugende Instandsetzung und zugleich intensive Nutzung nahm der Verschleiß, insbesondere der großen Halle, immer mehr zu. Hinzu kommt, dass nun Baumängel, die bereits seit der Fertigstellung vorhanden waren, immer gravierender wurden.

Infolge von Defekten an der Wasseraufbereitungs- und der Heizungsanlage sowie der Belüftung mußte die große Halle 1988 geschlossen werden.

Nach einer großen Havarie wegen eines Defektes der Hauptwasserleitung mußten 1991 auch die kleine Halle  sowie alle weiteren Badeinrichtungen und sonstigen Räume in dem Gebäude geschlossen werden.

Die kleine Halle wurde dann über Jahre zweckentfremdet als Lager für alte Bettgestelle genutzt. Fotos belegen das.

1992 begannen im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2000 umfangreiche Untersuchen der Bausubstanz des Gebäudes. Gleichzeitig wurden ein neues Nutzungskonzept und entsprechende Bauplanungsunterlagen erstellt. Sie befinden sich im Bauamt des Stadtbezirkes.

Für die weitgehend originalgetreue Wiederherstellung des Gebäudes (natürlich mit moderner Gebäudetechnik) war eine Summe von ca. 65 Mio DM veranschlagt worden.

Das Scheitern der Olympiabewerbung brachte jedoch ein jähes Ende aller Bemühungen. Die erforderlichen Mittel wurden nicht bewilligt. (Auch ein "Abspecken der Luxussanierung" half nicht.)

Während der Sanierung des Krankenhauses kampierten im Stadtbad illegal Arbeitskräfte, die auf der Baustelle eingesetzt waren.

In dieser Zeit kam es auch vermehrt zu Vandalismusschäden. So wurden z.B. die bronzenen Handläufe der Treppengeländer abgesägt.

Andere wertvolle Teile, wie z.B. die 4 großen Kandelaber an der Außentreppe oder auch die Bronzeplastik vom mittleren Innenhof konnten, Dank des persönlichen Engagements der letzten Badleiterin Frau Nispel, gerettet werden.

In dieser Situation gründete sich aus einer  Bürgerinitiative heraus 1999 der „Förderverein zur Erhaltung des Stadtbades Lichtenberg-Hupe e.V.“, um eine Sanierung und Wiederinbetriebnahme zu unterstützen.

Nachdem das Bezirksamt die Immobilie an den Liegenschaftsfonds übertragen hatte, kümmerte sich der Verein um neue Investoren mit einem vernünftigen Konzept - doch leider vergeblich. Das Stadtbad steht weiterhin leer.

Quelle:  Verein zur Erhaltung des Stadtbades Lichtenberg "Hupe e.V."

Die heutige Situation um das Stadtbad wird im Bereich "Bürgerinitiative" ff. beschrieben.



Neuigkeiten

Verkauf des Stadtbades offenbar gescheitert. Zum Ende der Ausschreibung durch die BIM gibt es keinen neuen Eigentümer für das Stadtbad.

Verlängerung der Ausschreibungsfrist für das Stadtbad bis 31.03.2015 durch den LiFo

Einwohnerantrag des Fördervereins zum Erhalt des Stadtbades

Ausschreibung zum Verkauf des Stadtbades durch den LiFo - weiter bei "Projektgenossenschaft..."

Rausschmiß zum 01.12.2014

siehe "Neue Projekte"

Ausstellungseröffnung zum "Tag des offenen Denkmals" am 13./14.09.2014  - weiteres dazu unter Neue Pojekte

 

Der neue Infostand des Vereins wurde am 01.05.2014 erfolgreich eingeweiht.

Am 29.04.2014 stellte Frau Ritzmann von der unteren Denkmalschutzbehörde auf der FAN Beiratssitzung die Ergebnisse des Gutachtens zum Denkmalpflegeplan für das Stadtbad vor.

Vortrag mit Besichtigung zur Geschichte des Stadtbades im Rahmen der  Feierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen des Oskar-Ziethen-Krankenhauses am 16.04. 2014 ab 16:30 Uhr.

Der Aufräumtag am 12.04.2014 brachte einiges Neues zu Tage.

Stadtbadkonferenz am 27.03.2014 brachte keine neuen Erkenntnisse zum Bad. Einzig das Fazit des Gutachtens von ADB sorgte ffür einige Verwirrung. Mehr dazu im Artikel.

Ausblick auf die Arbeit des Vereins für 2014

Kleine Vereinsfeier anläßlich des 1. Jahrestages des Bestehens des Fördervereins am 16.10.2013

Buchvorstellung "Bäderbau in Berlin" im Stadtbad Oderberger Straße am 19.09.2013

Tag des offenen Denkmals am 07./08.09.2013

Thema "unbequeme Denkmale"

Stadtbadkonferenz am 28.08. im Sana-Klinikum

 

9. Vereinsversammlung am 05.06., 18:00 Uhr im Raum K 109 im Sana-Klinikum.

Beratung des Vereins mit dem BzBm zur weiteren Entwicklung des Stadtbades und zur Unterstützung des BA für die Arbeit des Vereins am 28.05.

Am 24.05. findet die offizielle Feierstunde anläßlich des 85. Jahrestages der Eröffnung des Stadtbades Lichtenberg im Foyer des Bades statt. Beginn ist 10:00 Uhr. Der BzBm Herr Geisel hat für das Grußwort zugesagt.

Am 08.05., 18:00 Uhr findet die 8. Vereinssitzung im Konferenzraum K 109 im Sana-Klinikum statt. Einziges Thema wird die Durchführung der Feierstunde zum 85. Jahrestag der Eröffnung des Stadtbades am 24.05. sein.

Am 13.04.2013 ist es endlich soweit. Die erste öffentliche Aufräumaktion am und im Stadtbad seit 11 Jahren ! kann stattfinden. Arbeitsmaterialien wurden von der BSR geliefert, Wetter (?) ist auch bestellt, nun fehlen nur noch möglichst viele helfende Hände. Beginn ist 10:00 Uhr.

Am 10.04.2013 findet um 18:00 hr die 7. Vereinssitzung statt. Ort ist wieder der Sitzungsraum K 109 im Sana-Klinikum.

Am 13.03.2013 um 18:00 Uhr findet die 6. Vereinssitzung im Konferenzraum K 109 im Sana-Klinikum statt.

Thema sind diesmal die Vorbereitungen zur Festveranstaltung im Mai sowie die Anmeldung zum "Tag des offenen Denkmals"

Am 25.02.2013 gelang es dem Verein, nach einer 20jährigen "Odyssee" zahlreiche originale Zeichnungen und Pläne aus den Jahren 1919, 1925-1927 sowie aus den 30er Jahren sicherzustellen.

Am 13.02.2013 um 18:00 Uhr findet die 5. Vereinssitzung statt. Ort ist wieder der Konferenzraum K 109 im Sana-Klinikum. Diesmal geht es um die Vorbereitung des öffentlichen Putztages am 13.04. sowie um die geplante Veranstaltung im Foyer des Stadtbades im Mai.

Am 02.02.2013 ist der 85. Jahrestag der Eröffnung des Stadtbades Lichtenberg.

Dazu gibt es einen Artikel des Vereins in den Lichtenberger "Rathausnachrichten".

Der Verein wird sich bei der "Nacht der Politik" am 25.01.2013 im Lichtenberger Rathaus der Öffentlichkeit vorstellen.

Zu den Ergebnissen der Sitzung gibt es in der Rubrik "Verein" mehr.

Die 4. Vereinssitzung findet am 09.01.2013 um 18:00 Uhr wieder im Oskar-Ziethen-Krankenhaus im Raum K 109 statt.

Am 08.01.2013 besuchte der  Verein den Sanierungsbeauftragten für das Gebiet Frankfurter Allee Nord, die Stattbau Stadtentwicklungsgesellschaft mbH.

Der Verein meldet sich im Ausschuß für ökologische Stadtentwicklung der BVV Lichtenberg am 03.01.2013 zu Wort.

Die dritte Vereinsversammlung findet am 12.12. 2012 um 18:00 am selben Ort statt.

Die 2. Vereinsversammlung findet am 21.11.2012 um 18:00 Uhr im Konferenzraum K109 des Sana-Klinikums statt. Der Eingang befindet sich gegenüber der Toreinfahrt zum Stadtbad über eine Freitreppe zum Verwaltungsgebäude des Krankenhauses.

Am 13.12.2012 fand die zweite Begehung (nach dem 25.10.) zusammen mit Vertretern des Liegenschaftsfonds statt. Initiiert wurde sie vom neuen Verein "Stadtbad Lichtenberg e.V." . Erstes und bestes Ergebnis: das Stadtbad ist nicht einsturzgefährdet ! Weitere Absprachen und Eindrücke unter der Rubrik "Verein"

Nach mehrmaligem Anlauf hat es nun endlich geklappt. Der Verein "Stadtbad Lichtenberg e.V." wurde gegründet und kann nun seine Arbeit aufnehmen.

Weiteres, wie gewohnt, in der Rubrik "Bürgerinitiative"

Am 16.10. treffen sich die Interessierten um 18:00 Uhr im Konferenzraum des Sana-Klinikums zur Gründungsversammlung des Vereins "Stadtbad Lichtenberg e.V.".

Der Eingang befindet sich gegenüber der Toreinfahrt Hubertusstraße 47/49 über die Treppe.

Nächster (und voraussichtlich letzter) Sitzungstermin für dieses Jahr ist der 07.11.2012 um 18:30 in der Kiezspinne

Die nächste Sitzung der Initiative findet am 18.09.2012 um 18:30 Uhr in der Kiezspinne statt. Thema sind die Auswertung der Aktion vom 15.08. und neue Vorhaben. Bericht vom Treffen wieder in der Rubrik "Aktuelles vom Bad".

Die Aktion "öffentliches Baden vor dem geschlossenen Bad" der Initiative findet am 15.08.2012 von 17:00 Uhr - 18:00 Uhr auf der Freifläche zwischen dem Bad und dem Oskar-Ziethen-Krankenhaus statt. Phantasievolles Equipment (alte Badebekleidung, Schwimmringe u.a.) ist gefragt. Es können auch selbstgemachte Plakate mitgebracht werden. Für Wasser ist auf jeden Fall gesorgt.

Bericht, wie gehabt, in der  Rubrik "Aktuelles zum Bad".

Letzte Abstimmung und Vorbereitung der Aktion "öffentliches Baden vor dem geschlossenen Bad" findet am 07.08.2012 um 18:30 in der Kiezsspinne statt.

Auch hier eine kurze  Zusammenfassung in der Rubrik "Aktuelles zum Bad"

Die Besprechung der Initiative findet diesmal zur Vorbereitung der geplanten Aktion im August vor dem Stadtbad statt. Treffunkt in der Hubertusstraße um 18:30.

Auch davon gibt es eine Einschätzung in der Rubrik "Aktuelles zum Bad".

Die turnusmäßige Zusammenkunft der Initiative findet am 19.06. um 19:00 Uhr in der Kiezspinne statt.

Neuigkeiten, auch diesmal, in der Rubrik "Aktuelles zum Bad".

Die nächste Sitzung der Initiative findet am 16.05.2012 in der Kiezspinne um 19:00 Uhr statt. Um rege Teilnahme wird gebeten.

Eine kurze Auswertung, wie immer, in der Rubrik "Aktuelles zum Bad"

Zur Vorbereitung  der Vereinsgründung findet am 10.05.2012, 18:00 Uhr, im Cafe Paulines, Ehrenfelsstraße 4, 10318 Berlin ein Treffen statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

In der Sitzung der Initiative am 18.04. wurde der aktuelle Stand der Entwicklung zum Stadtbad besprochen. Dabei wurden weitere Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit festgelegt.

Weitere Infos zum Thema in der Rubrik "Aktuelles zum Bad"

Bei der Auswertung wurde recht kontrovers diskutiert. Als nächster Termin für eine weitere Zusammenkunft wurde der 18.04.2012, 19:00 Uhr in der Kiezspinne festgelegt. Weitere Festlegungen und Vorstellungen für die zukünftige Arbeit lest Ihr weiter unten in der Rubrik "Aktuelles zum Bad". 

Am 21.03.2012 um 19:30 Uhr findet in der Kiezspinne die Sitzung der Initiative zur Auswertung der 2. Hubertusbadkonferenz statt. Es gibt eine Menge zu tun.

Die 2.Konferenz fand ein großes Echo in der Bevölkerung und auch bei den "Offiziellen". Eine erste Einschätzung folgt weiter unten in der Rubrik "Historie zum Gebäude". Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist geplant.

Am 21.02.2012 findet um 19:00 Uhr in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, Frankfurter Allee 149, 10365 Berlin die 2. Hubertusbadkonferenz statt. Alle Interesssierten sind herzlich eingeladen!

Die am 23.11.2011 vorgesehene Vereinsgründung wurde nach Absprache mit allen Interessenten auf einen Termin nach der 2. Hubertusbadkonferenz Mitte - Ende Januar 2012 verschoben.

Neuer Anlauf für die Vereinsgründung. Am 23.11. wird sich der neue Verein konstituieren und seine Arbeit aufnehmen.

Leider war der Termin am 18.10. nicht erfolgreich. Die Initiative konnte sich nicht entschließen, einen Verein zu gründen. So bleibt es bei einem losen Zusammenschluß "inetessierter Bürger". Ob damit das Ziel der Initiative erreicht werden kann, bleibt fraglich.

Da am 11.09. durch die vielen Führungen keine Zeit war, wird nun am 18.10.2011 die Vereinsgründung nachgeholt. Vielleicht gibt es bis dahin ja auch vom Liegenschaftsfonds Berlin Neuigkeiten über die Arbeiten zur Bauwerkssicherung.

Der "Tag des offenen Denkmals" war ein voller Erfolg. Es kamen mehr als doppelt so viele Interessenten, als angemeldet waren. Für die meisten von Ihnen war die Besichtigung des Bades eine Rückkehr in "alte Zeiten". Viele von ihnen haben hier Schwimmen gelernt bzw. nahmen aktiv am Vereins-und Wettkampfschwimmen teil. Diese überwältigende Resonanz und tiefe Verbundenheit mit dem Bad gibt unserer Initiative  neuen Schwung, um sich weiterhin mit viel Elan für die Erhaltung das Bades  zur Nutzung für alle Lichtenberger einzusetzen.

Vorbereitung einer 2. Hubertusbadkonferenz bzw. einer speziellen BVV zur öffentlichen Anhörung der vorliegenden Nutzungskonzepte für das Stadtbad

Beteiligung an der Betroffenenvertretung im Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord.

Am 08.06.2011 fand unter der Leitung der Initiative die 1. Hubertusbadkonferenz in der alten Pfarrkirche am Loeperplatz statt. Nach der Veranstaltung traf sich die Initiative und formulierte einige Ziele ihrer Arbeit